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Words: 26470 in 10 pages

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Thomas Babington Macaulay's

Geschichte von England seit der Thronbesteigung Jakob's des Zweiten.

Aus dem Englischen.

Vollst?ndige und wohlfeilste ^Stereotyp-Ausgabe^.

Siebenter Band: enthaltend Kapitel 13 und 14.

Leipzig, 1856. G. H. Friedlein.

Dreizehntes Kapitel. Wilhelm und Marie.

Inhalt.

Seite Die Revolution in Schottland heftiger als in England 5 Wahlen f?r die Convention 6 Misshandlung des Episkopalklerus 6 Zustand von Edinburg 9 Die Frage einer Union zwischen England und Schottland in 9 Anregung gebracht Wunsch der englischen Niederkirchlichen, das Episkopat in 13 Schottland beizubehalten Ansichten Wilhelm's ?ber das kirchliche Regiment in Schottland 13 Comparative St?rke der religi?sen Parteien in Schottland 15 Schreiben von Wilhelm an die schottische Convention 16 Wilhelm's Instructionen f?r seine Agenten in Schottland 16 Die Dalrymple 16 Melville 18 Jakob's Agenten in Schottland: Dundee, Balcarras 19 Zusammentritt der Convention 21 Hamilton zum Pr?sidenten erw?hlt 22 Wahlausschuss 23 Das Schloss von Edinburg zur Uebergabe aufgefordert 23 Dundee von den Covenanters bedroht 24 Schreiben von Jakob an die Convention 25 Wirkung von Jakob's Schreiben 26 Dundee's Flucht 27 Tumultuarische Sitzung der St?nde 28 Ein Ausschuss zur Entwerfung eines Regierungsplanes ernannt 29 Vom Ausschuss vorgeschlagene Beschl?sse 31 Wilhelm und Marie proklamirt 32 Die Rechtsforderung 32 Abschaffung des Episkopats 32 Die Folter 33 Wilhelm und Marie nehmen die Krone Schottland's an 35 Unzufriedenheit der Covenanters 36 Ministerielle Einrichtungen in Schottland 37 Hamilton 37 Crawford 37 Die Dalrymple. -- Lockhart 38 Montgomery 38 Melville 38 Carstairs 39 Bildung des Clubs; Annandale, Ross 39 Hume 39 Fletcher von Saltoun 40 In den Hochlanden bricht Krieg aus 40 Zustand der Hochlande 40 Eigenth?mlicher Character des Jakobitismus in den Hochlanden 49 Eifersucht auf den Einfluss der Campbells 50 Die Stewarts und Macnaghtens 52 Die Macleans 53 Die Camerons; Lochiel 53 Die Macdonalds 55 Fehde zwischen den Macdonalds und den Mackintoshs. Inverness 56 Inverness wird von Macdonald von Keppoch bedroht 57 Dundee erscheint in Keppoch's Lager 58 Aufstand der den Campbells feindlichen Clans 60 Tarbet's Rath f?r die Regierung 61 Unentschiedener Feldzug in den Hochlanden 62 Milit?rischer Character der Hochl?nder 63 Zwistigkeiten in der hochl?ndischen Armee 67 Dundee sucht bei Jakob um Unterst?tzung nach 68 Unterbrechung des Kriegs in den Hochlanden 69 Bedenklichkeiten der Covenanters, f?r K?nig Wilhelm die Waffen 69 zu ergreifen Aushebung des Cameron'schen Regiments 70 Uebergabe des Schlosses von Edinburg 71 Parlamentssession in Edinburg 72 Einfluss des Clubs 72 Unruhen in Athol 74 Der Krieg bricht in den Hochlanden wieder aus 76 Dundee's Tod 81 Mackay's R?ckzug 82 Eindruck der Schlacht von Killiecrankie 83 Vertagung des schottischen Parlaments 83 Die hochl?ndische Armee verst?rkt 86 Gefecht bei St. Johnston's 87 Unordnung in der hochl?ndischen Armee 88 Mackay's Rath wird von den schottischen Ministern nicht 89 beachtet Die Camerons werden nach Dunkeld verlegt 89 Die Hochl?nder greifen das Regiment Cameron an 90 Aufl?sung der hochl?ndischen Armee 91 Intriguen des Clubs, Zustand des Niederlandes 91

Die Revolution in Schottland heftiger als in England.

Die Heftigkeit der Revolutionen steht gew?hnlich im Verh?ltnis mit der Schwere der Regierungss?nden, welche sie herbeigef?hrt haben. Es kann daher nicht Wunder nehmen, dass die Regierung von Schottland, welche seit vielen Jahren despotischer und verderbter gewesen war als die von England, mit einem weit heftigeren Sturze fiel. In England war die Bewegung gegen den letzten K?nig des Hauses Stuart conservativ, in Schottland war sie destructiv. Die Engl?nder beschwerten sich nicht ?ber das Gesetz, sondern ?ber die Verletzung des Gesetzes; sie erhoben sich gegen den ersten Beamten des Staats lediglich, um die Suprematie des Gesetzes zur Geltung zu bringen, und sie waren zum gr?ssten Theil treue Anh?nger der durch das Gesetz eingef?hrten Landeskirche. Selbst bei Anwendung des aussergew?hnlichen Heilmittels, zu welchem sie durch eine aussergew?hnliche Lage zu greifen gezwungen worden waren, wichen sie so wenig als m?glich von den durch das Gesetz vorgeschriebenen ordentlichen Formen ab. Die zu Westminster tagende Convention war, obwohl durch unregelm?ssige Ausschreiben einberufen, genau nach dem Muster eines regelm?ssigen Parlaments constituirt. Niemand wurde aufgefordert, einen Platz im Oberhause einzunehmen, dessen Berechtigung, darin zu sitzen, nicht klar war. Die Abgeordneten der Grafschaften und Burgflecken wurden durch die n?mlichen W?hler gew?hlt, welche berechtigt gewesen sein w?rden, die Mitglieder f?r ein unter dem grossen Siegel einberufenes Haus der Gemeinen zu w?hlen. Die Wahlrechtstitel des Vierzigschilling-Freisassen, des Steuern zahlenden Angesessenen, des P?chters, des Wahlb?rgers von London, des Magisters der freien Kr?fte in Oxford wurden respectirt. Die Gesinnung der Wahlk?rper wurde mit eben so wenig Zwang von Seiten des grossen Haufens und mit eben so wenig Arglist von Seiten der Wahlbeamten ausgeforscht, wie bei irgend einer allgemeinen Wahl der damaligen Zeit. Als endlich die St?nde zusammentraten, fanden ihre Verhandlungen in vollkommener Freiheit und genau nach den althergebrachten Formen statt. Nach Jakob's erster Flucht herrschte allerdings in London und in einigen Theilen des platten Landes eine beunruhigende Anarchie. Aber diese Anarchie dauerte nirgends l?nger als achtundvierzig Stunden. Von dem Tage, an welchem Wilhelm im St. Jamespalast ankam, hatten selbst die unpopul?rsten Agenten der gest?rzten Regierung, selbst die Diener der r?misch-katholischen Kirche, von der Wuth des P?bels nichts mehr zu f?rchten.

In Schottland war der Gang der Ereignisse ganz anders. Dort war das Gesetz selbst ein Gegenstand der Beschwerde und Jakob hatte sich durch ausdr?ckliche Anwendung desselben vielleicht mehr Unpopularit?t zugezogen als durch Verletzung desselben. Die gesetzlich eingef?hrte Landeskirche war die verhassteste Institution des ganzen Reichs. Die Tribunale hatten einige so emp?rende Urtheilsspr?che gef?llt und das Parlament einige so bedr?ckende Verordnungen erlassen, dass, wenn diese Urtheilsspr?che und diese Verordnungen nicht f?r ung?ltig erkl?rt wurden, nicht daran zu denken war, eine Convention zusammenzubringen, welche sich die ?ffentliche Achtung erzwang und der Ausdruck der ?ffentlichen Meinung war. Es stand zum Beispiel kaum zu erwarten, dass die Whigs in dieser Zeit ihrer Macht es sich ruhig gefallen lassen w?rden, ihr erbliches Oberhaupt, den Sohn eines M?rtyrers und Enkel eines M?rtyrers, von dem Parlamentshause, in welchem neun seiner Vorfahren als Earls von Argyle gesessen hatten, ausgeschlossen zu sehen, ausgeschlossen durch ein richterliches Erkenntniss, ?ber welches das ganze K?nigreich emp?rt war. Noch weniger liess sich erwarten, dass sie die Wahl der Vertreter von Grafschaften und St?dten den Vorschriften des bestehenden Gesetzes gem?ss vornehmen lassen w?rden. Denn nach dem bestehenden Gesetz konnte kein W?hler seine Stimme abgeben, ohne geschworen zu haben, dass er sich von dem Covenant lossage und in kirchlichen Angelegenheiten das Supremat des K?nigs anerkenne. Einen solchen Eid aber konnte kein strenger Presbyterianer leisten, und wenn derselbe verlangt worden w?re, so w?rden die Wahlk?rper nichts als kleine Gesellschaften von Pr?latisten gewesen sein, die Sorge f?r Sicherheitsmassregeln gegen Bedr?ckung w?re den Bedr?ckern ?berlassen geblieben, und die grosse Partei, die an der Durchf?hrung der Revolution den th?tigsten Antheil genommen, w?rde in einer aus der Revolution hervorgegangenen Versammlung nicht einen einzigen Vertreter gehabt haben.


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